Radsport

RSC Untermosel erfolgreich beim Radklassiker Eschborn Frankfurt

 

Am 1. Mai nahmen 7 begeisterte Radsportler des RSC Untermosel am Radklassiker Eschborn Frankfurt in Eschborn teil. In mehreren Startgruppen, beginnend ab 08:45 Uhr setzten sich insgesamt über 6000 Radsportler auf verschiedenen Strecken in Bewegung. Unter ihnen waren auch 7 Radsportler des RSC Untermosel. Christian Wilkening, Robert Marquet, Felix Diederich, Andreas Junglas, Werner Fuhrman, Hansi Theobald und Oliver Beck nahmen die 100km Strecke mit insgesamt fast 1700 Höhenmetern in Angriff. Die morgendliche Frische war bereits auf dem Weg in die Frankfurter Innenstadt dahin, schnell bildeten sich nach dem jeweiligen Start Gruppen, die dafür sorgten, dass die Mainmetropole in einem hohen Tempo erreicht und hinter sich gelassen wurde. Über Oberursel führte die Strecke die Teilnehmer auf den 880m hohen Feldberg hinauf. Der 11 Kilometer lange Anstieg sollte nicht die letzte Steigung an diesem Tag sein. Der Mix aus rasanten Abfahrten und welligem Gelände führte die 7 Jungs vom RSC zum vorletzten Anstieg in Ruppertshain. Die 1,5 Km wurden energiesparend hinter sich gebracht, denn die letzten Reserven wurden für die letzte harte Steigung in Mammolshain gebraucht. 2,3 Km mit durchschnittlich 8,2%, in der Spitze sogar 19% Steigung verlangte den Teilnehmern nochmal alles ab, bevor für die letzten 14 Km zum Ziel in Eschborn nach alles gegeben wurde. Im Ziel angekommen waren alle mit ihrer Leistung zufrieden. Ohne Sturz und Pannen erreichen Christian und Robert nach 2:50 das Ziel, Felix folgte in starken 2:56, gefolgt von Andreas in 3:05 und Oliver in 3:14. Werner und Hanis erreichen den Zielbogen in 3:18 bzw. 3:22 Stunden.

 

Ergebnisse:

Name/Vorname                      Zeit                             Platz gesamt/ AK                   Altersklasse

Christian Wilkening                2:50,54                       264/12                                    Master 3

Robert Marquet                      2:52,39                       317/25                                    Master 3

Felix Diederichs                     2:56,10                       415/115                                  Männer

Andreas Junglas                    3:05,25                       787/106                                  Master 3

Oliver Beck                             3:14,23                       1184/194                                Master 3

Werner Fuhrmann                  3:18,55                       1390/22                                  Master 4

Hansi Theobald                      3:22,23                       1601/383                                Master 3

 

 

 

RSC Untermosel startet bei der Flandernrundfahrt 2022

 

Es ist das größte Eintagesrennen der Welt, eines von fünf Monumenten des Radsports: die Ronde van Vlaanderen. Einen Tag vor den Profis starten jedes Jahr mehrere Tausend Radsportbegeisterte an diesem bekanntesten und herausforderndsten Amateurrennen. Gepflasterte Anstiege mit bis zu 22% Steigung, 180 km Streckenlänge und 2100 Höhenmeter gilt es zu meistern. Dabei stehen Hellingen (gepflasterte Anstiege) wie die Muur von Gererdsbergen, der Oude Kwaremont und der Paterberg im Weg.

Dieser Herausforderung stellten sich zum wiederholten Male drei Radsportler des RSC Untermosel. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ging es bei Sonnenaufgang um 07:00 Uhr auf die Strecke. Viel wärmer sollte es im Tagesverlauf auch nicht mehr werden. Schnell wurde klar, dass dieses Jahr weniger Teilnehmer am Start waren als die Jahre zuvor. So war es unmöglich, sich Gruppen gleicher Leistungsstärke anzuschließen. Christian Wilkening und Robert Marquet fuhren als Zweierteam mit abwechselnden Führungen den Großteil der Strecke ab, während Werner Fuhrmann auf sich alleine gestellt war. Nach 6 Stunden und 40 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 28 km/h erreichten Wilkening und Marquet das Ziel, Fuhrmann kam eine Stunde später an. Alle drei Sportler sind sich einig, dass dies nicht die letzte Teilnahme an dieser superschönen Veranstaltung war.

 

 

 

RSC Untermosel Athleten beim Radklassiker MAILAND-SAN REMO

 

Am 12. September 2021 stieg in Mailand die 50. Austragung „MAILAND-SAN REMO Granfondo Radfernfahrt”. Sie folgt der gleichen Strecke, wie der legendäre Frühjahrsklassiker der Radprofis. Dort gewann in diesem Jahr der Belgier Jasper Stuyven in einer Zeit von 06:38:06 Std.

 

Mit einer Distanz von 298 km handelt sich hierbei um die längste Radfernfahrt für Amateure der Welt.

Neben 600 weiteren Teilnehmern aus aller Welt, stellten sich mit Robert Marquet, Werner Fuhrmann und Christian Wilkening drei Radsportler des RSC-Untermosel dieser Herausforderung.

Frühmorgens um 7:00 Uhr Uhr am Stadtrand von Mailand fiel der Startschuss, um zunächst durch die Lombardei und das Flachland von Piedmont zu fahren.

Die ersten 120 km konnten in einer großen Gruppe und hoher Geschwindigkeit gefahren werden. Als es später in die Berge Liguriens ging, riss die große Gruppe auseinander und es gestaltete sich mehr und mehr zu einem Rennen gegen sich selbst und den inneren Schweinehund.

Eine Entschädigung für die Strapazen war der Ausblick bei der Abfahrt an die ligurische Riviera. Bei traumhaftem Sonnenschein und mit Blick auf das blaue Meer, wurden die letzten 40 km auf der Küstenstraße des Eintagesrennens angenommen. Jedoch erwartete die Athleten kurz vor dem Ziel, der Yachthafen von San Remo, noch zwei empfindliche Anstiege. Zum einem der Cipressa mit 6 km Länge und 250 Höhenmeter sowie der legendäre Poggio mit 4 km Länge und 140 Höhenmetern.

Auf dem Poggio angekommen, hieß es nur noch unfallfrei im Yachthafen von San Remo ankommen. Christian Wilkening erreichte nach 08:53 Stunden das Ziel, gefolgt von Robert Marquet in 9:29 Stunden und Werner Fuhrmann in 10:05 Stunden.

Alle drei Radrennfahrer waren am Ende völlig ausgelaugt, überwältigt vom Erlebnis dieses Events und einig, dass sich die Trainingsmühen ausgezahlt haben.

 

RSC Untermosel ermittelt Vereinsmeistermeister im Bergzeitfahren

 

Am 09. Oktober ermittelte der RSC Untermosel seine Vereinsmeister im Bergzeitfahren. Dazu trafen sich 10 Frauen und Männer am frühen Nachmittag in Klotten und fuhren gemeinsam zur Wettkampfstrecke nach Ellenz- Poltersdorf. Während das Funktionspersonal den Start- und Zielbereich herrichtete, hatten die Sportler ausreichend Zeit, sich bestmöglich für den Wettkampf aufzuwärmen. Die Zeitfahrstrecke führte vom Ellenz- Poltersdorfer Sportplatz durch die Weinberge hoch zur Straße, die den Golfclub Cochem mit Senhals verbindet. Dabei musste auf einer Länge von 6 km ein Höhenunterschied von 260 Metern überwunden werden. Gestartet wurde im Abstand von einer Minute. Da aufgrund der Corona Pandemie auch in diesem Jahr fast alle Rennen abgesagt wurden, war dieses Bergzeitfahren für alle Athleten sowohl Standortbestimmung als auch erster Härtetest. Der schnellste Mann bewältigte die Strecke in 13 Minuten und 50 Sekunden, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26 km/h entspricht. Überraschungen blieben aus. Die Favoriten setzten sich erwartungsgemäß auch in diesem Jahr durch. Vereinsmeisterin wurde Petra Jungen, Vereinsmeister David Simon.

 

 

Radsportler des RSC Untermosel bei Ötztaler Radmarathon

 

Nach der coronabedingten Absage 2020 feierte der Ötztaler Radmarathon dieses Jahr seine 40. Ausgabe. Die Startplätze beim „Ötztaler“ werden jedes Jahr über eine Lotterie verteilt. Von knapp 20.000 interessierten Radsportlern aus aller Welt, können ca. 4.000 in Sölden an den Start gehen und die 238 Km mit 5500 Höhenmeter in Angriff nehmen.

Drei Sportler vom RSC Untermosel hatten in diesem Jahr Losglück. Mario Cornely, Dirk Marinus und Oliver Beck machten sich am 29.08.2021 um 06:30 Uhr bei 5 Grad Celsius auf den Weg, die vier 4 Alpenpässe, Kühtai, Brenner, Jaufenpass und das Timmelsjoch gemeinsam zu meistern.

Aufgrund eines Felssturzes zwischen Oetzerau und Ochsengarten führt die diesjährige Strecke nicht von Oetz aufs Kühtai, sondern über das Haiminger Sattele (auch Silzer Sattel genannt). Zusätzliche 10Km und 250 Höhenmeter mussten also absolviert werden.

Schnell war der erste Anstieg auf das 2020 m hohe Kühtai gemeistert und die erste Abfahrt nach Innsbruck sorgte für ein kurzes Aufatmen und Erholung der Muskeln. Die Strecke führte im Folgenden über den alten Brenner (1390m) bis Sterzing. Gemeinsam mit einer großen Gruppe ging es in den Jaufenpass hinein auf 2090m. Von dort wieder in einer rasanten Abfahrt nach St. Leonhard im Passeiertal bei angenehmen 18 Grad und Sonnenschein. Nun wartet auf die Drei der letzte und kräftezehrende Anstieg des Tages. 29km und knapp 2000 Höhenmeter mussten überwunden werden. Bis zur Verpflegungsstation in Schönau meinte der Wettergott es noch gut mit den Dreien. Auf den letzten 800 Höhenmeter wurden Mario, Dirk und Oliver begleitet von böigem Wind, Nebel und zuletzt von Schnee bzw. Graupelschauer. Bei dann noch einsetzendem Regen wurde die letzte Abfahrt des Tages nach Sölden in Angriff genommen. Erschöpft, durchnässt aber Stolz auf die erbrachte Leistung überquerten die Drei gemeinsam die Ziellinie nach 11:30 Stunden.

 

Oliver Beck trotz dem Regen bei der Salzkammergut Trophy 2021

 

Nachdem coronabedingt bis zum Sommer 2021 keine großen Triathlon Veranstaltungen in Aussicht standen bzw. die Planungen bzgl. Training und Durchführung ungewiss waren, entschied sich Oliver Beck in diesem Jahr vermehrt das Rennrad und das Mountainbike für Trainings- und Wettbewerbszwecke zu nutzen. Neben dem Ziel den Ötztaler Radmarathon zu bewältigen, stand auch der härteste Mountainbike Marathon Österreichs, die Salzkammergut Trophy am 17.07.2021, auf dem Wettkampfkalender.

 

Unter der Einladung "Einmal Hölle und zurück" machte die Salzkammergut Trophy in diesem Jahr dem Motto alle Ehre. Nachdem die Tage zuvor der Wettergott es gut mit der Region um Bad Goisern /Hallstadt meinte, forderte durchgehender Starkregen die Moral der Teilnehmer und des Materials. Viele angemeldete Athleten gingen erst gar nicht an den Start oder gaben entnervt auf.

Trotz aller Widrigkeiten machten sich ca. 1700 Teilnehmer auf den sieben angebotenen verschiedenen Strecken auf den Weg durch das Salzkammergut.

 

Oliver absolvierte die B-Strecke mit 121 Km und ca. 3500 HM. Steile Anstiege, matschige Wurzelpassagen, steinige Trails und rasante Abfahrten gehören zu dem typischen Streckenbild der Trophy. Mit zunehmender Renndauer im strömenden Regen waren neben der muskulären Ausdauer vor allem die mentale Stärke gefordert. Sichtlich erschöpft kam Oliver nach 07:54 Stunden ins Ziel in Bad Goisern. 

 

 

 

RSC Untermosel absolviert 4. Auflage der „Untermoselschleuder“

Im Jahr 2015 berichtete die Rennradzeitschrift „TOUR“ über eine Gruppe „alter Männer“, die an einem Tag alle Anstiege vom Rhein in die Eifel und ins Rheinische Bergland zwischen Bonn und Koblenz mit dem Rennrad fuhren. Dies hat den RSC Untermosel inspiriert, ein ähnliches Unternehmen an der Untermosel durchzuführen. Schnell wurde dieser Idee der Name „Untermoselschleuder“ gegeben. Die Untermosel beginnt in Pünderich und endet in Koblenz am Deutschen Eck. Alle Anstiege dieses Moselabschnittes in die Eifel und in den Hunsrück an einem Tag zu fahren ist nicht möglich. Deshalb nahm sich der Radsportverein im Jahr 2018 die Eifelseite vor. Dabei wurde eine Strecke von 225 km und 3150 Höhenmeter absolviert. 2019 stand die Hunsrückseite auf dem Programm. Auch auf dieser Moselseite wurden 268 km und 3900 Höhenmeter gemeistert. Letztes Jahr gab es die dritte Ausgabe mit einem „Best Of von 2018 und 2019“ über 245 km und 4000 Höhenmeter.
Dieses Jahr stellte die Planer vor größeren Schwierigkeiten, galt es doch einen Termin zu finden, der sowohl die sich ständig ändernden „Coronaregeln“ als auch eine stabile Wetterlage berücksichtigte. Am 29. Juni war es endlich soweit. 18 Radsportlerinnen und Radsportler stellten sich um 07:00 Uhr der Herausforderung. Gestartet wurde in Pommern an der Mosel. Bedingt durch die Coronapandemie, wurden die Sportler in eine Zehner- und einer Achtergruppe eingeteilt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Unbekannt und Steil“. Es ging los Richtung Koblenz immer in den Hunsrück rein und den nächsten Weg wieder an die Mosel zurück. Die Moselseite gewechselt wurde in Kobern-Gondorf die Eifel/Moselseite wieder zurück nach Pommern. Die zweite Hälfte ging dann Richtung Trier erst auf der Eifelseite um abends gegen 20:00 Uhr über die Hunsrück/Mosel-Seite wieder nach Pommern zurück zu gelangen. Als Höhepunkt der Strecke erwies sich das Mühlental in Kattenes mit seinen Rampen mit bis zu 24% Steigung. Im Verlauf des Tages stiegen einige Sportler nach der Hälfte der Strecke aus, während andere wiederum zur Gruppe hinzustießen. Insgesamt wurden an diesem Tag 250 km und 4800 Höhenmetern absolviert. Die Planungen für die fünfte Ausgabe der „Untermoselschleuder“ haben bereits begonnen. Radsportler, die an dieser Ausfahrt teilnehmen möchten, können über die Hompage des RSC Untermosel (
www.rscuntermosel@gmx.de) gerne Kontakt aufnehmen. Auch darf gerne am Training zum Kennenlernen teilgenommen werden. Treffpunkt: Mittwochs 18:00 Uhr in Pommern am Moselufer und Samstags um 10:00 Uhr in Klotten am Moselschieferparkplatz.

 

 

Das Hauptinteresse der Vereinsmitglieder ist der Radsport

 

Die Vereinsmitglieder fahren Rad aus Freude an körperlicher Betätigung. Ein gemeinsames Interesse liegt in der Teilnahme an Radtourenfahrten (RTF) und Countrytourenfahrten (CTF).  Man trifft uns auch öfter bei Mountainbikemarathons in der Region.

Einige Fahrer bestreiten regelmäßig auch überregionale Radmarathons.

Das Mountainbike nutzen wir rund um´s Jahr.

Drei Fahrer hatten bereits in den vergangenen Jahren eine BDR-Lizenz und nahmen an Straßen- Mountainbike- und Crossrennen teil.

Die Triathlonmannschaft hat in den vergangenen Jahren an Ligawettkämpfen in Rheinland-Pfalz teilgenommen. 

 

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