RSC Untermosel mit 15 Mitgliedern beim ersten 100×100-Schwimmen in Wittlich

 

Bericht und Fotos: Anna Krawiec; Korr. Petra Walter

 

Anstelle des regulären wöchentlichen Trainings in Cochem nahm der Verein am Freitag, den 16. Januar 2026, geschlossen am 100×100-Schwimmen im Vitelliusbad Wittlich teil. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des gemeinsamen sportlichen Erlebnisses und nicht der Erzielung von Bestzeiten.

Der Fokus lag dabei auf Teamgeist, Durchhaltevermögen und dem gemeinsamen Erreichen dieses anspruchsvollen Ziels. Beim Event bewältigten die Teilnehmenden insgesamt 10.000 Meter, indem sie 100-mal 100 Meter schwammen. Geschwommen wurde entweder einzeln oder im Staffelmodus mit festgelegten Abgangszeiten.

 

Die Abgangszeit von 2:00 Minuten wurde als Zielvorgabe von fünf der schnellsten Vereinsmitglieder gewählt, die sich für den Einzelstart entschieden hatten. Hanna Walter, Maja Walter, David Simon, Matthias Zucchet und Paul Kahlin hielten dieses hohe Tempo konstant durch und meisterten die Herausforderung in beeindruckender Weise. Ein weiterer Starter, der ebenfalls auf dieser Bahn schwamm, konnte den Wasserschatten der RSC-Schwimmer jedoch nicht dauerhaft nutzen und verließ nach einiger Zeit die „Bahn 5“.

Für alle anderen Teilnehmenden galt eine Abgangszeit von 2:15 Minuten. In dieser Zeit mussten die 100 Meter geschwommen und kurz Luft geschnappt werden. Da sich die übrigen Vereinsmitglieder für die Teilnahme in 2er- oder 4er-Staffeln gemeldet hatten, musste die Abgangszeit auch für reibungslose Wechsel innerhalb der Teams ausreichen. Vier Zweierteams (Nina Fuhrmann & Daniel MC Clellan, Timo Bertram & Dirk Betram, Petra Walter & Kerstin Siedler sowie Jens Dorfner & Rosalie Weber) stellten sich erfolgreich der Herausforderung und bewältigten die vorgegebene Distanz mit Wechselintervallen zwischen 0,5 und 2,5 Kilometern. Zwei weitere Vereinsmitglieder (Katrin Marquet und Sandra Zucchet) entschieden sich gemeinsam mit SchwimmerInnen aus anderen Vereinen für einen Start in einer 4er-Staffel.

 

Um die Belastung besser zu bewältigen, waren drei geplante Pausen für Toilettengänge und Verpflegung vorgesehen. Für ausreichend kalorienreiche Snacks und Getränke war bestens gesorgt. Gegen eine freiwillige Spende wurde ein vielfältiges Angebot bereitgestellt, auf das während und nach dem Schwimmen jederzeit zurückgegriffen werden konnte. Die Organisatoren verdienen großen Respekt und Lob für die umfangreiche Vorbereitung. Dazu gehörte auch die musikalische Untermalung, die die Atmosphäre auflockerte und motivierend auf die Teilnehmenden und die Zuschauer wirkte. Zudem wurde ein Veranstaltungsfotograf engagiert, und RSCler “Mattes“ (Matthias Welter), Ideengeber und Organisator, führte auf lockere Art moderierend durch den Abend.

 

Die Veranstaltung begann mit Einlass und Briefing am frühen Abend und endete nach der gemeinsamen Zielankunft aller Teilnehmenden gegen 23:20 Uhr. Im Anschluss fand im Foyer eine kleine Siegesfeier statt, bei der man sich bei einem Stück Kuchen und einem kalten Getränk austauschen konnte. Insgesamt stellte das Event eine gelungene Abwechslung zum Trainingsalltag dar und wurde von den Vereinsmitgliedern als besonders motivierende Veranstaltung wahrgenommen.

 

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